Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion

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Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft
Raucher-Entwöhnung und Gewichtsreduktion
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Telefon 030-705 94 96
Fax 01805-039 000 5102

Förderung des Nichtrauchens im Betrieb

Seit September 2002 ist die bezüglich des Nichtraucherschutzes neu gestaltete Arbeitsstätten-Verordnung in Kraft. Seitdem ist es wichtig zu wissen, wie man den Schutz der Nichtraucher sicherstellt, ohne die Raucher gleichzeitig zu verärgern und zu Protesten zu veranlassen- vom einfachen Meckern bis hin zur "inneren Kündigung".

Die geringsten Reibungsverluste gibt es, wenn man die Raucher, ohne sie zu drängen, mit einbezieht: durch verlockende Angebote zur Information und Unterstützung. Verlockend heißt hier: professionelle Durchführung, keine missionarische Haltung, hohe Erfolgswahrscheinlichkeit, Beratung auch für Raucher, die nur bestimmte Zeiten rauchfrei überstehen, aber nicht ganz aufhören wollen.

Wir haben auf diesem Gebiet langjährige Erfahrung und führen in Betrieben entsprechende Kurse und auch verwandte Veranstaltungen wie Vorträge oder Multiplikatorenschulungen durch. Nähere Angaben zu "Hürden-Strategien-Erfolge" finden sich unter http://www.who-nichtrauchertag.de/html/basf.html. Der komplette WHO-Leitfaden für Betriebe "Rauchfrei am Arbeitsplatz" ist kostenlos erhältlich auf Anforderung per E-Mail.

Die Bausteine

Hier ist die Palette der Möglichkeiten beschrieben, die wir -jeweils flexibel an die Bedürfnisse der Interessenten angepasst- bisher bei Firmen, Behörden und Krankenhäusern in Deutschland eingesetzt haben.

Im Themenbereich Rauchen - Raucherentwöhnung - Nichtraucherschutz bieten wir sowohl Beratung und Vorträge als auch Training und Fortbildung bis hin zu Einzel- und Gruppentherapien an. Das schließt die Befragung der Teilnehmer am Kursende und einen Abschlussbericht ein.

Am Anfang einer Zusammenarbeit mit einem Betrieb steht meist die Information und ggf. die Motivation der Entscheidungsträger wie Leitungsgremien und Personal- oder Betriebsrat.

Daran schließt sich meist ein Vortrag für die Mitarbeiter an, der sich hauptsächlich an Raucher in unterschiedlichen Stadien der Aufhörbereitschaft richtet. Nichtraucher sind aber auch willkommen. Das wichtigste: Raucher erkennen hier ihre Motive für das Aufhören – aber auch ihre Ängste und Widerstände dagegen. Weiterhin wird ein Überblick über Methoden und Möglichkeiten der Raucherentwöhnung gegeben. Die Teilnehmer erhalten ausführlich Gelegenheit, persönlich interessierende Fragen im Zusammenhang mit Weiterrauchen, Aufhören oder ein wenig von beidem mit ein oder zwei Experten zu klären.

Die Multiplikatoren-Schulung (Fortbildung zum Raucherberater) nutzt vorhandene Strukturen eines Betriebes, um intern Ansprechpartner quasi "von nebenan" zu etablieren. Ein ausgebildeter Multiplikator kann die verschiedenen Aufhörstadien von Rauchern erkennen, Aufhörmotive herausarbeiten und fördern, Aufhörängste auffangen, über wirksame Methoden informieren und zum Aufhören hinführen.

Finden sich genügend Interessenten, wird im Betrieb der WAREG-Entwöhnungskurs "Rauchfrei im Kopf" abgehalten. Den Kurs gibt es außerdem entsprechend modifiziert als persönliche oder telefonische Einzeltherapie mit flexiblen Terminen.

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Neugestalteter Nichtraucherschutz in der Arbeitstätten-Verordnung:
§ 3a Nichtraucherschutz

(1) Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nichtrauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren und Belästigungen durch Tabakrauch geschützt sind.

(2) In Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr hat der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen nach Abs. 1 nur insoweit zu treffen, als die Natur des Betriebes und die Art der Beschäftigung es zulassen.

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, letzte Änderung am Mo, 10. Nov 2008